5 brutale Wahrheiten über uns

1.

 

Kennst ihr das?

 

Wir sehen oder lesen in den Nachrichten von einem schlimmen Ereignis (z.B. Bombenanschlag) und wir wollen erst mal wissen, wo es passiert ist? Und wenn wir dann lesen, dass es in einem fernen Land geschehen ist, es uns einfach völlig egal ist? Als wären es dort keine Menschen wie wir. Ein ähnliches Ereignis in Europa uns aber zu Tränen rührt?

 

Kleines Beispiel:

 

Während in Paris am 13.November 2015 130 Mensch durch islamistische Terroranschläge starben, blutete Europas Herz und jeder war den Tränen zumindest nahe.

 

Das jedoch fast zeitgleich in Nigeria über 2.000 (zweitausend) Menschen ebenso brutal hingerichtet wurden wie in Paris durch die Boko Haram haben wir gar nicht zur Kenntnis genommen und wenn doch, hat es in uns nicht mehr als einen Seufzer ausgelöst.

 

Gleiches gilt für kitschige Hollywood-Filme. Wir heulen Rotz und Wasser aber reale Dramen lassen uns völlig kalt.

2.

Es ist uns wichtiger was andere über uns denken, als was wir selbst über uns denken!

 

Wir verbiegen uns für andere um zu gefallen und nirgends anzuecken. Unsere eigenen Überzeugungen und Moral sind dabei sehr flexibel. Wir lachen über blöde Witze, wir bestätigen Aussagen die wir nicht teilen und wir sehen weg wenn wir eigentlich helfen sollten nur um nicht aufzufallen.

 

Wenn ein unerwartetes Ereignis uns zum handeln auffordert, schauen wir zuerst wie andere sich verhalten und handeln dann genau gleich nur um nicht aus der Reihe zu tanzen.

 

 

3.

Wir fühlen uns nur gut und strotzen vor Selbstbewusstsein wenn wir coole Klamotten oder Accessoires haben. Sobald wir aber mal nicht das aktuellste Modell eines unserer Besitztümer haben und jemand darüber eine abfällige Bemerkung macht, nagt es an uns und wir fühlen unser Selbstwertgefühl schwinden. Ins Fitnessstudio gehen wir hauptsächlich um unseren Körper für andere attraktiver zu machen, nicht weil wir sportlicher sein wollen.

 

4.

Wir tun fast ausschließlich Dinge die man von uns erwartet und fast gar keine Dinge für die wir eine Leidenschaft haben. Wir leben so als hättest wir noch viele Versuche und unsere Lebenszeit sei unendlich. In Momenten der Ruhe ohne die mediale Betäubung fragen wir uns wann unser Leben endlich anfängt oder ob die Höhepunkte in unserem Leben vielleicht bereits in der Vergangenheit liegen. Doch im nächsten Moment schütteln wir den Gedanken ab und gehen weiter den einfachsten Weg. Den Weg der Masse. Außerdem bauen wir uns Mauern in unseren Köpfen um uns nicht eingestehen zu müssen, dass wir unsere Möglichkeiten nicht ausschöpfen.

 

5.

Wir wollen auffallen und gesehen werden. Individuell sein. Doch wir fürchten uns mit unserer Gesinnung und Einstellung alleine da zu stehen. Also bleiben wir in dem Akzeptanz-Bereich den die Gesellschaft vorgibt. Wir bewundern berühmte Persönlichkeiten die genau deswegen berühmt geworden sind weil sie ihren eigenen Weg gegangen sind und den Strom der Masse verlassen haben. Wir hassen uns dafür, weil wir es nicht machst obwohl wir wissen, wir könnten es.

 

 

Ich will niemanden anhand dieser 5 Wahrheiten bewerten und mich selber nicht ausschließen. Ich wollte sie einfach nur aussprechen.

 

Und jedem, der sich nicht mindestens in einem der 5 Punkten wieder erkennt, möchte ich noch ein Zitat von Lenin vor die Füße werfen:

 

 

Schlimmer als blind sein, ist nicht sehen wollen.

 

 


Text: Alexander Kaspareit

 


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Kommentare: 1
  • #1

    Christine (Montag, 27 Februar 2017 19:28)

    Toll, Alex, bin völlig bei dir!! GlG Christine �

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